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Regez reist 24 Stunden im Materialbus heim

Sieg und dritter Platz für Skicrosser Ryan Regez in Schweden – und zum Dessert 24 Stunden Busfahrt in die Schweiz.

Ryan Regez jubelt in Idre.
Ryan Regez jubelt in Idre.
epa

Ryan Regez, Sieg am Samstag, Dritter am Sonntag in Schweden. War Idre Ihr erfolgreichstes Wochenende?

Ja, zusammen mit Feldberg, wo ich vor einem Jahr ebenfalls Erster und Dritter geworden bin. Feldberg war aber insgesamt das schönere Erlebnis, weil ich damals meinen ersten Sieg und Podestplatz gefeiert habe. Jetzt sind es doch schon der dritte Sieg und der sechste Podestplatz.

Bisher gewannen Sie nur auf kürzeren Sprintstrecken. Idre ist anders, ist der Triumph eine spezielle Genugtuung?

Klar, bereits in Val Thorens hatte ich schon bewiesen, dass ich auch auf längeren Kursen schnell bin. Doch nun ein Sieg auf dieser anspruchsvollen Strecke bedeutet mir viel.

Auffallend war in Schweden, dass Sie jeweils am Ende noch wie ein Zug an den Gegnern vorbeirauschten. Hatten Sie den schnellsten Ski?

(lacht) Schnelle Ski sind die Grundvoraussetzung, die andere ist, dass man die Läufe physisch und psychisch durchstehen kann. Am Samstag hatte ich jeweils gute Starts, nur im Final musste ich noch aufholen. Am Sonntag musste ich mehrmals auf- und überholen. Aber auch wenn ich an zweiter oder dritter Position lag, blieb ich locker, weil ich vom Samstag wusste, dass eigentlich nichts schiefgehen kann. Nur im zweiten Final hätte ich es besser machen können.

Das heisst, Sie sind nicht ganz zufrieden?

Ein Podest im Weltcup ist eine gute Leistung. Ich bin zufrieden. Im zweiten Rennen wäre jedoch mehr möglich gewesen. Letztlich sind 11 000 oder 3000 Franken Preisgeld doch ein Unterschied.

Nun verzichten Sie aus ökologischen Gründen auf den Rückflug, fahren stattdessen mit dem Materialbus zurück?

Genau, auch weil sich der Flug vermeiden lässt. Nach einer 24-stündigen Fahrt werde ich am Montagnachmittag heimkommen, einmal übernachten, dann gehts gleich weiter ins französische Megève.

Ihre nächsten Ziele?

Weiterhin konstant fahren und nach dem Gesamtweltcup greifen. Aktuell bin ich Zweiter.

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