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Schweizer Abfahrtshilfe für Bode Miller

Die Schweizer Speedfahrer bereiteten sich in Nakiska bei Calgary vor und fuhren dann nach Lake Louise, wo heute Abend das erste Training für die Abfahrt vom Samstag stattfindet.

Trainierte mit den Schweizern: Bode Miller bereitete sich in der Nähe von Calgary auf die erste Abfahrt vor.
Trainierte mit den Schweizern: Bode Miller bereitete sich in der Nähe von Calgary auf die erste Abfahrt vor.
Keystone

Am letzten Tag im Olympiagelände von 1988, wo Pirmin Zurbriggen die Abfahrt gewonnen hatte, gesellte sich auch noch Bode Miller zu den Schweizern. Schliesslich hat der Amerikaner in diesem Sommer keine Abfahrtstrainings absolviert. Aussagekräftig war der Vergleich allerdings nicht. «Es hat immer gewindet, die Bedingungen waren sehr unterschiedlich», sagt der Schweizer Speedtrainer Hans Flatscher.

Die Bilanz der Vorbereitung in Kanada fällt nicht allzu rosig aus. Als positivste Erwähnung fällt Flatscher ein, «dass keiner verletzt ist». Zu Beginn blies ständig der Föhn (Shinook), und es war sehr warm. Mehr als Riesenslalomtraining war nicht möglich. Erst die letzten drei Tage konnte eine neue Speedstrecke fürs Super-G-Training und eben einen Tag Abfahrtstraining benutzt werden.

Cuche und Albrecht stark

Flatscher war besonders angetan von den Leistungen eines Didier Cuche und Daniel Albrecht. Er konstatierte, dass Ambrosi Hoffmann mit dem sehr aggressiven Schnee Mühe hatte, dass sich Didier Défago treu geblieben ist und zwischen Spitzenklasse und Mittelmass das ganze Repertoire ausspielte, und dass jüngere Fahrer wie Ralf Kreuzer näher an die Spitze herangekommen sind.

Einzig Beat Feuz verspürte gegen Ende Knieschmerzen. Deshalb blieb er als einziger noch einen Tag in Nakiska zurück, trainiert nochmals und entscheidet erst dann, ob er nach Lake Louise zu Abfahrt und Super-G reist.

Fünf stechen um drei Startplätze

In der Abfahrt stehen dem Schweizer Team neun Startplätze zur Verfügung. Gesetzt sind neben Cuche und Albrecht auch Défago, Hoffmann, Tobias Grünenfelder und Silvan Zurbriggen. Die restlichen drei Plätze soll ein Quintett mit Cornel Züger, Kreuzer, Feuz, Carlo Janka und Olivier Brand im Training unter sich ausmachen.

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