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Schweizer enttäuschen nach Besuch von Feuz

Die Schweizer Abfahrer können in Gröden im Abschlusstraining zur Abfahrt vom Samstag nicht mithalten – obwohl es gestern einen überraschenden Besuch gab.

War der beste Schweizer im Abschlusstraining: Marc Gisin.
War der beste Schweizer im Abschlusstraining: Marc Gisin.
Keystone

Im ersten Training war mit Silvan Zurbriggen immerhin ein Schweizer in Tuchfühlung mit der Spitze geblieben, heute jedoch machte sich im Zielraum eine fast schon erschreckende Ratlosigkeit breit. Zurbriggen hatte einen anderen Anzug getragen, den Ski gewechselt und an einigen Stellen eine andere Linie probiert – doch dass er dann über drei Sekunden auf die Bestzeit einbüsste, konnte er sich nicht erklären. Ähnlich war es bei seinen Teamkollegen, die beste Schweizer Leistung vollbrachte Marc Gisin mit dem 22. Platz.

Die Bestzeit realisierte der Norweger Kjetil Jansrud, der sieben Hundertstel schneller war als sein Teamkollege Aksel Lund Svindal. Dahinter reihten sich mit dem Österreicher Klaus Kröll und dem kanadischen Weltmeister Erik Guay zwei Fahrer ein, die schon im ersten Training mit den Rängen 3 und 2 überzeugt hatten.

Feuz zu Besuch bei seinen Weltcup-Kollegen

Auf dem Weg der Besserung hat Beat Feuz gestern seine Rennkollegen am Berg besucht. In Gröden stand der Emmentaler nach dem ersten Training im Zielraum und sah viele seiner Konkurrenten zum ersten Mal seit dem Ende der letzten Saison wieder.

Immer wieder musste Feuz die gleiche Frage beantworten. Wann er denn wieder zurückkomme, wollten die Athleten wissen. Auf diese Frage konnte der Schweizer natürlich nicht klar antworten. Vor einer Woche hiess es von Feuz: «Wenn ich meine Karriere fortsetzen kann, kommt es auf diese Saison nicht drauf an.» Trotzdem war der Emmentaler bester Laune und sagte gegenüber Skionline.ch, dass er keinerlei Wehmut verspüre. «Wenn du kaum laufen kannst, denkst du nicht ans Skifahren. Abgesehen davon, ist das nicht der erste Winter in meiner Karriere, in dem ich keine Rennen bestreiten kann. Ich bin es schon gewohnt.» Bereits in den Saisons 2007/08 und 2008/09 musste Feuz aufgrund von Knieverletzungen pausieren und konnte keine Rennen bestreiten.

Resultate:

Gröden (It). Zweites und letztes Training zur Weltcup-Abfahrt der Männer vom Samstag:1. Kjetil Jansrud (No) 1:58,45. 2. Aksel Lund Svindal (No) 0,07 Sekunden zurück. 3. Klaus Kröll (Ö) 0,45. 4. Erik Guay (Ka) 0,46. 5. Dominik Paris (It) 0,84. 6. Adrien Théaux (Fr) 0,85. 7. Werner Heel (It) 0,87. 8. Siegmar Klotz (It) 0,92. 9. Marco Sullivan (USA) 0,94. 10. Johan Clarey (Fr) 1,17. - Ferner: 17. Christof Innerhofer (It) 1,61. 22. Marc Gisin (Sz) 1,89. 39. Patrick Küng (Sz) 3,04. 40. Carlo Janka (Sz) 3,06. 43. Vitus Lüönd (Sz) 3,23. 44. Silvan Zurbriggen (Sz) 3,26. 48. Didier Défago (Sz) 3,45. 53. Sandro Viletta (Sz) 4,02. 60. Christian Spescha (Sz) 4,65. 65. Nils Mani (Sz) 5,10. - 67 Fahrer klassiert.

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