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Vollgas – aber nur fast bis ins Ziel

Innert kurzer Zeit ist der C-Kader-Athlet Luca Aerni in den Weltcup aufgestiegen. In Adelboden setzt der 19-jährige Berner alles auf eine Karte, wobei diese nicht sticht.

Flachländer: Slalomspezialist Luca Aerni aus Grosshöchstetten (rechts) wird vom Gümliger Michael Weyermann betreut.
Flachländer: Slalomspezialist Luca Aerni aus Grosshöchstetten (rechts) wird vom Gümliger Michael Weyermann betreut.
Andreas Blatter

Luca Aerni hat Wort gehalten, jedenfalls fast. «Vollgas» werde er im zweiten Lauf geben, hatte der Berner nach dem ersten Slalomdurchgang verkündet. «Und zwar bis ins Ziel», ergänzte er ein paar heftige Atemzüge später – der Ritt über das Chuenisbärgli war nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Just als 30. rutschte der 19-Jährige aus Grosshöchstetten in den Final, die Reprise durfte er demnach eröffnen. Aerni demonstrierte sein Talent, riskierte viel, war bei der Einfahrt in den Steilhang jedoch einen Tick zu spät und vermochte den Fehler nicht mehr zu korrigieren. «Das kann passieren», lässt der Aufsteiger verlauten; die Enttäuschung hält sich in Grenzen.

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