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Wenige Punkte, viele Fragezeichen bei Mani

Der Diemtigtaler Nils Mani ist in diesem Winter bis anhin nicht in Schwung gekommen, in Gröden holte er als 28. erstmals Weltcuppunkte. Die Ursachenforschung gestaltet sich schwierig.

«Von A bis Z kriege ich keine Fahrt runter, wie ich es mir vorstelle», sagt Nils Mani.
«Von A bis Z kriege ich keine Fahrt runter, wie ich es mir vorstelle», sagt Nils Mani.
Keystone

Doch, es sei sein bestes Saisonrennen gewesen, resümierte Nils Mani. «Aber dafür brauchte es auch nicht sonderlich viel», schob er gequält lachend nach. Rang 28 belegte der Diemtigtaler im Klassiker von Gröden, holte damit die ersten drei Weltcuppunkte in diesem Winter. In den Speedbewerben in Lake Louise und Beaver Creek hatte er sich unter der Rubrik «ferner fuhren» eingereiht: Er war 33., 47., 56. und 59. geworden.

Etwa während zwei Drittel des Rennens habe er die Saslong im Griff gehabt, meinte Mani, der durch einen groben Fehler eine Top-20-Klassierung verschenkte. Fehler – Mani unterlaufen schlichtweg zu viele davon. «Von A bis Z kriege ich keine Fahrt runter, wie ich es mir vorstelle.» Die Suche nach Erklärungen gestaltet sich schwierig, beim Athleten wie beim Betreuerstab ist eine gewisse Ratlosigkeit spürbar. In Beaver Creek war der 25-Jährige in einem Abschnitt an den besten zehn dran, in einer anderen Passage jedoch der drittlangsamste im Feld gewesen.

Fünfter war Mani vergangene Saison in der Kombination von Wengen geworden, die Grödener Abfahrt hatte er als Neunter beendet. Von derlei Platzierungen scheint er relativ weit entfernt zu sein, ebenso von der Olympiateilnahme. In dieser Woche bestreitet Mani Europacuprennen; auf dieser Stufe geht es darum, Vertrauen zu tanken. Nach kurzem Weihnachtsfest folgt am 28. Dezember die Abfahrt in Bormio. Im Veltlin will er abermals vom besten Saisonrennen berichten. Wobei er klar stellt: «Mit ein paar ­wenigen Punkten darf ich mich nicht mehr zufriedengeben.»

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