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«Wie ein Schneeball in der Hölle»

2002 und 2003 triumphierte Stephan Eberharter am Lauberhorn – dabei hatte er gedacht, dieses Rennen nie gewinnen zu können.

Stephan Eberharter, was kommt Ihnen beim Gedanken an die Lauberhorn-Abfahrt in den Sinn?

Sie haben es zweimal gewonnen...

Worin liegt der Reiz dieser Abfahrt?

28 Jahre sind vergangen, seit Ihr Jugendfreund Gernot Reinstadler in Wengen tödlich verunglückte.

Kurz nach Reinstadlers Tod wurden Sie zweifacher Weltmeister.

Muss ein Skifahrer die Kunst des Verdrängens beherrschen?

Klingt ziemlich gefühlskalt.

Was dachten Sie?

Wie haben Sie dies gelernt?

Sogar auf Weltcupstufe sind Unterschiede zu erkennen.

Auch, als Sie ganz unten waren in den Jahren nach den Weltmeistertiteln?

Wie meinen Sie das?

Die Schweizer Carlo Janka und Patrick Küng fahren weit hinterher – weil sie zweifeln?

Sie und Hermann Maier waren die besten Beispiele hierfür. Fehlen heute solche Typen, welche eine breitere Masse elektrisieren?

«Maier lebte in seiner eigenen Welt. Er kam zum Essen, als die Kollegen fertig waren, am Tisch sprach er kaum.»

Stephan Eberharter

Wie empfanden Sie Maier als Teamkollegen und grössten Konkurrenten?

Sie galten lange als ewiger Zweiter…

In welchem Verhältnis stehen Sie heute zu Maier?

Generell sind die Besucherzahlen rückläufig.

Welche?

Am Spektakel kann es kaum liegen, die Tempi werden immer höher.

Zurück zum Lauberhorn: Wer siegt am Sonntag?

Sie sollen einst sein Vorbild gewesen sein.