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Zuversicht im Lager der Schweizer Alpinen

Die Schweizer Alpinen scheinen für den nächsten Winter gerüstet. Die Cheftrainer Osi Inglin und Mauro Pini blicken jedenfalls mit viel Zuversicht in die unmittelbare Zukunft.

Osi Inglin, der den nach sieben Jahren in die Privatwirtschaft zurückgekehrten Martin Rufener ersetzt hat, hielt grösstenteils am Bewährten fest. An der Erfolgsspur, die Rufener gelegt hatte, wollte der Schwyzer nichts Grundlegendes ändern, sondern setzte lediglich im Sinne der Optimierung den Hebel an. Geändert hat auch die Zielvorgabe nicht. Inglin orientiert sich dabei ebenfalls an der vergangenen Saison.

"Die Messlatte wurde mit dem Gewinn von zwei Kristallkugeln durch Didier Cuche und sieben Weltcup-Siegen sehr hoch gelegt. Das ist die Richtlinie für uns", sagt der Innerschweizer. Obwohl keine Grossveranstaltung im Programm figuriert, betrachtet Inglin den kommenden Winter nicht als "Zwischensaison". "Wir stehen vor einem extrem wichtigen Winter. In den nächsten Monaten werden die Weichen für die Zukunft, vor allem für die WM 2013 in Schladming und die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi, gestellt."

Drei der vier Trainingsgruppen bereiteten sich im August in der südlichen Hemisphäre auf den Winter vor. Einzig die Equipe der Techniker nutzte vornehmlich die heimischen Gletscher. Ob in Argentinien oder in Zermatt und Saas Fee: Die Schweizer Alpinen fanden überall beste Pistenverhältnisse bei meist perfekten Wetterbedingungen vor. Auf dem optimalen Verlauf der vorsaisonalen Phase beruht auch Inglins Optimismus, mit seiner Equipe die angepeilten Ziele erreichen zu können. Konkret heisst das: Erfolgreiche Verteidigung des zweiten Platzes in der Nationenwertung und bis in die Endphase des Weltcups, falls möglich mit mehreren Fahrern, in den Kampf um die Kristallkugeln involviert zu sein.

Optimismus verbreitet auch Frauen-Chef Mauro Pini, beruhend ebenfalls auf der perfekt verlaufenen Vorbereitung. Nach dem letzten Winter, der mehr Enttäuschungen als Erfolgsmeldungen gebracht hat, soll im Speedbereich an die Leistungen in der Saison 09/10 angeknüpft werden, als die Schweizerinnen in den schnellen Disziplinen im Weltcup das Team Nummer 1 waren.

Deutlich tiefer angesetzt sind Pinis Erwartungen in den technischen Sparten. Hier ist weiterhin Geduld angebracht. Die Riesenslalom- und Slalom-Fahrerinnen sollen den nächsten Schritt nach vorne tun. Im Slalom werden (wieder) Klassierungen in den ersten 15. im Riesenslalom in den Top 30 angestrebt.

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