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Zwei Chancen für Weltmeister Schweiz auf den EM-Final

Nach ihren guten Leistungen in der Vorrunde erhalten die Schweizer Curlerinnen um Skip Binia Feltscher an der EM zwei Chancen, um in den Final einzuziehen. Erster Gegner ist heute Abend Russland.

Schweiz - Russland, das Duell der aktuellen Weltmeisterinnen gegen die Europameisterinnen von 2012, war am Donnerstagmorgen auch die letzte Partie der Vorrunde. Die in Champéry noch unbesiegten Russinnen um Skip Anna Sidorowa gewannen das hochklassige und bislang wohl sogar beste Frauenspiel des EM-Turniers 9:5. Auf die Ranglistenpositionen hatte das Resultat indessen keinen Einfluss mehr.

Die Schweizerinnen beenden die Vorrunde mit sechs Siegen und drei Niederlagen im 2. Rang vor den punktgleichen Schottland und Dänemark, Ausschlaggebend für die Klassierung unter diesen drei Teams war die Gesamtabweichung der Steine, die vor jeder einzelnen Vorrunden-Partie gespielt werden, um den Vorteil des letzten Steins auszumachen. In dieser Beziehung waren die Schweizerinnen im Durchschnitt um ein paar Zentimeter präziser als die Däninnen und die Schottinnen.

Der 2. Platz bedeutet, dass die die Weltmeisterinnen Christine Urech, Franziska Kaufmann, Irene Schori und Binia Feltscher heute Abend um 19 Uhr bereits wieder gegen die Russinnen antreten werden. Auch diese Partie wird für den gesamten Ausgang der EM noch nicht entscheidend sein. Der Sieger gelangt direkt in den Final vom Samstag, der Verlierer bekommt im Halbfinal vom Freitag eine weitere Chance, und zwar gegen den Sieger der Partie Schottland gegen Dänemark.

Klarheit herrscht mittlerweile über den weiteren Turnierverlauf bei den Männern. Die Schweizer um Skip Sven Michel treffen in den Playoffs heute Abend um 19 Uhr auf Weltmeister Norwegen (Thomas Ulsrud). Die Norweger setzten sich im Tiebreak um den 4. Platz der Vorrunde mit 6:4 gegen Tschechien durch.

Bei einem Sieg kommen die Schweizer in den Halbfinal, in dem sie am Freitagnachmittag gegen den Verlierer des ersten Playoff-Spiels zwischen Schweden und Italien spielen werden. Bei einer Niederlage werden die Schweizer ins Spiel um Bronze vom Freitagabend verwiesen.

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