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Der EHC vergibt eine 3:0-Führung

Thun hat in der Swiss Regio League das Derby gegen Huttwil 3:4 verloren. Die Oberländer brachten einen 3:0-Vorsprung nicht über die Runden. Alle Gegentore fielen im letzten Drittel.

Huttwils Gregory Felder bodigt einen Thuner Spieler.
Huttwils Gregory Felder bodigt einen Thuner Spieler.
Patric Spahni

Das Derby in der Swiss Regio League zwischen dem EHC Thun und Hockey Huttwil wollte im ersten Drittel nicht wirklich Fahrt aufnehmen. Beide Mannschaften agierten in der Defen­sive äusserst diszipliniert und schirmten ihren Torhüter gut ab, womit die beiden Teams ohne Tore in die erste Pause gingen.

Ein anderes Bild bot sich dann in der ersten Hälfte des Mitteldrittels. Huttwil hatte zuerst zwar die besseren Chancen, Thun zeigte sich aber kaltblütig und effizient. Erst markierten die Berner Oberländer durch Raffael Lüthi und Joël Eicher binnen dreissig Sekunden zwei Tore zu einem 2:0-Vorsprung, ehe Joel Reymondin zwei Minuten vor der zweiten Pause sogar den dritten Thuner Treffer realisierte. Dass die Huttwiler bei den Gegentreffern zu passiv wirkten, war dabei kaum von der Hand zu weisen.

Denselben Vorwurf mussten sich jedoch im Schlussdrittel auch die Thuner gefallen lassen. Denn sie liessen es zu, dass Huttwil die Partie durch zwei Tore von Marco Meyer und einen Treffer von Adrian Steiner in kurzer Zeit wieder ausgleichen konnte.

Und mehr noch: Sechs Minuten vor dem Ende des Spiels erzielte Marco Meyer sogar den vierten Treffer für Hockey Huttwil und drehte die Partie so­mit komplett. Dementsprechend frustriert war nach dem Spiel­ende auch Thuns Kapitän Joel Reymondin: «Im Moment ist das natürlich frustrierend, denn wir haben eigentlich vierzig Minuten gutes Eishockey gespielt.» Dass Thun den 3:0-Vorsprung nicht über die Zeit bringen konnte, schrieb Reymondin dem Aufschwung Huttwils nach dessen erstem Treffer zu.

Die Sicherheit war weg

«Plötzlich nahm Huttwil Schwung auf und nahm uns so etwas die Sicherheit», erklärte der Thuner Stürmer. Ganz anders präsentierte sich die Gemütslage nach der spektakulären Wende bei Marco Meyer von Huttwil: «Wir haben uns in der zweiten Pause gegenseitig nochmals motiviert. Wir wollten die Tore im letzten Drittel unbedingt machen.» Und: Huttwil machte die Tore tatsächlich.

Dass die späte Wende die Huttwiler aber auch einige Nerven kostete, verneinte Meyer nicht: «Offenbar brauchen wir zuerst diese Gegentore, dass wir richtig wach werden. Es wäre aber schön, wenn wir mal von Beginn an ein hohes Tempo fahren könnten», meinte Meyer.

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