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Lerchenfeld im Abstiegsstrudel

Lerchenfeld unterliegt Prishtina 0:1, totalisiert nach elf Partien erst vier Punkte und belegt den zweitletzten Platz.

In Nöten: Lerchenfeld unterliegt erneut.
In Nöten: Lerchenfeld unterliegt erneut.
Markus Grunder

Wegen einer überflüssigen 0:1-Niederlage gegen Prishtina Bern befindet sich Lerchenfeld bereits in akuter Abstiegsgefahr. Dabei boten die Oberländer ein aktives und engagiertes Spiel. Dieses dominierten sie ab der 30. Minute mehrheitlich, da den Prishtina-Sturmspitzen Dardan und Bujar Mehmeti immer mehr die Luft ausgegangen war.

Die Gäste hatten bereits in der 9. Minute eine Topchance gehabt, als Torhüter Adrian Liechti an der Sechzehnergrenze ausrutschte und den Ball fallen liess. Aber Dardan Mehmeti nutzte diesen Fauxpas nicht aus. In der 27. Minute verfehlte Edmond Lekaj mit dem Kopf knapp.

Dann übernahm Lerchenfeld das Spielgeschehen. Erst ging ein Schuss von Nico Secchi knapp am linken Pfosten vorbei (39.). Zwei Minuten später liess Torhüter Albano Gjokaj den Ball, wie zuvor Liechti, an der Strafraumgrenze fallen, aber Patrick Fuhrer nutzte diese Möglichkeit nicht. Und zwei weitere Minuten später wehrte Gjokaj ein Geschoss von Kai Knuchel aus 17 Metern souverän ab.

«Zu viele Fehler»

Nach der Pause brillierte Secchi mit einem Fallrückzieher im Sechzehner, der knapp über das Tor flog. Weitere Chancen vergaben Steven Baumer (80.) und der eingewechselte Marvin Sarbach (81.). In der 84. Minute fiel die Entscheidung in dieser Partie.

Lerchenfelds Eugénio Neves da Sila (r.) zieht am Trikot von Prishtinas Ismailj Murina (l.). Bild: Markus Grunder
Lerchenfelds Eugénio Neves da Sila (r.) zieht am Trikot von Prishtinas Ismailj Murina (l.). Bild: Markus Grunder

Der zuvor als einziger Spieler vom ausgezeichneten Schiedsrichter aus Deutschland verwarnte Mergim Tifeki kam völlig frei am Fünfer an den Ball und brauchte nur noch einzuschieben. In der hektischen Schlussphase brachte das Bodenweid-Team den Sieg knapp über die Zeit. In der Nachspielzeit hatte Leonard Zenuni mit einem Freistoss aus 18 Metern den Ausgleich auf dem Fuss, vergab aber wie kurz zuvor Patrick Gerber (89.).

Überhaupt nicht zufrieden war Trainer Bruno Feller: «Die Qualität des Spiels entsprach leider der Tabellenposition. Wir sind nicht mehr in der Lage, unsere Chancen zu nutzen, und kassierten die Niederlage wegen eines dämlichen Fehlers.» Statt den Ball wegzuschlagen, habe sein Team bloss zugesehen, meinte Feller. «Genau wie vor Wochenfrist, als wir deswegen zwei Treffer kassiert hatten. Gestimmt hat der Kampfgeist, aber wir produzierten zu viele kleine Fehler.»

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