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LeserreaktionenStatus der Schweizer Garde sollte neu verhandelt werden

Leserinnen und Leser äussern sich zu aktuellen Themen. Unter anderem zu der Schweizer Garde.

Ein Leser findet, dass der Vatikan selber für seine Sicherheit verantwortlich ist.
Ein Leser findet, dass der Vatikan selber für seine Sicherheit verantwortlich ist.
Foto: Keystone

Zu «Der Velomech aus dem Gürbetal, der zum Verschwörer wurde»

Corona-Leugner sind gefährlich

Es gibt zwei Sorten von Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern: Diejenigen, die beeinflussen und diejenigen, die sich beeinflussen lassen. Beide sind gefährlich, denn mit ihrem Verhalten tragen sie zur Verbreitung des Corona-Virus bei. Sie sind auch egoistisch, denn sie geniessen den Schutz der vernünftigen Bevölkerungsmehrheit, welche sich an die angeordneten und empfohlenen Massnahmen hält und sich und andere damit vor dem Virus schützt. Diese Fantasten müssten bei der Pflege von schwer kranken Corona-Patienten helfen müssen. Vielleicht würde das ein Umdenken bewirken. Allerdings setzt das auch ein Minimum an Intelligenz voraus.

Heinz Aebi, Bern

Zu «Schweizer Millionen für die Kaserne der Gardisten?»

Status der Schweizer Garde sollte neu verhandelt werden

Bevor über ein Neubauprojekt der Kaserne in Rom diskutiert werden kann, sollte der zukünftige Status der Schweizergarde neu verhandelt werden. Dass Schweizer Gardisten fremden Kriegsdienst leisten, geht doch so nicht mehr. Der Vatikanstaat ist selber verantwortlich für seine Sicherheit. Was ich mir vorstellen könnte, wäre die Herabstufung der Garde zu einer Art Securitas, die Gebäude bewacht und Zutritts- und Personenkontrollen übernimmt. Und das könnte weiterhin in den beliebten historischen Uniformen geschehen. Doch sollte die Garde davon entbunden werden, den Papst an Leib und Leben zu beschützen und den Vatikanstaat zu verteidigen.

Matthias Köchlin, Wabern

Zu «So sollen wir klimaneutral werden»

Bevölkerungswachstum vermindern

Mit allerlei Kosmetik basteln unsere Politiker weiter an der zukünftigen, klimaneutralen Schweiz und vergessen, dass die Umwelt dabei vollends zugrunde geht. Ohne das Problem endlich an der Wurzel anzupacken und das Bevölkerungswachstum schweiz-, europa- bzw. weltweit zu mindern, sind die Klima- und Umweltschutzziele nicht zu erreichen. Wir können nicht verbieten, dass die pro Jahr rund 75 Millionen neuen Erdenbürger nicht auch mal Autofahren dürfen und über eine geheizte Wohnung verfügen, aber wir könnten viel dazu beitragen, dieses Wachstum endlich zu drosseln. Was an Energie eingespart oder klimaneutral produziert wird, wird durch das Bevölkerungswachstum und dem Innovationshunger für nutzlosen Elektronikschrott zunichte gemacht. Wohnungen und Häuser werden zusehends digitalisiert, durch Sprachbefehle wird zur richtigen Zeit der Kaffee zubereitet, Türen sind automatisiert, die Stadt Bern bewilligt E-Trottinetts und das Bundesgericht verbietet die Erhöhung der Grimselstaumauer. Wer an die Weltrettung einzig mit dem «sauberen Strom» glaubt, den bitte ich, sich doch mal über die Umweltsünder namens E-Auto zu informieren.

Ruedi Reusser, Gerzensee

Zu «Dieser Abstimmungskampf war erst der Anfang»

Zweifel an der Aufrichtigkeit der katholischen Kirche

Die Initiative, deren Ziel es war, durch skrupellose Konzerne unterdrückten und ausgebeuteten Menschen und vor allem Kindern zu helfen, wird durch das Ständemehr gebodigt. Dabei fällt auf, dass ausgerechnet die Hochburgen der katholischen Stände den grössten Anteil zu diesem Resultat beigetragen haben. Das stimmt mich sehr bedenklich und lässt bei mir einmal mehr grosse Zweifel an der Aufrichtigkeit der katholischen Kirche aufkommen.

Peter Moser, Langnau

2 Kommentare
    Mark Keller

    "Zweifel an der Aufrichtigkeit der katholischen Kirche". Es war nicht die katholische Kirche, welche abgestimmt hat. Es waren selbständig denkende Menschen, die ihr Nein in die Urne gelegt haben. Es wird doch auch sonst immer so viel Wert auf die Mündigkeit der Stimmbürger gelegt. War denn am Ja in den reformierten Gegenden die reformierte Landeskirche für das Ja verantwortlich? Eben!