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Sitzplan im StadtratSP und BDP müssen bei nächster Sitzung in die erste Reihe

Nicht alle Plätze in der Sporthalle Wankdorf, wo der Stadtrat momentan tagt, sind gleich beliebt. Darum gilt jetzt ein Rotationsprinzip.

Besonders unbeliebt ist die erste Reihe direkt vor der Sprossenwand.
Besonders unbeliebt ist die erste Reihe direkt vor der Sprossenwand.
Foto: Raphael Moser

Solange der Berner Stadtrat wegen der Corona-Massnahmen in der Sporthalle Wankdorf tagt, muss jedes Mal eine andere Fraktion in der unbeliebten ersten Reihe Platz nehmen. Dieses Rotationsprinzip hat die Ratspräsidentin beschlossen.

Die vorderste Reihe sei in der Sporthalle «in mehrfacher Hinsicht nicht attraktiv», teilte das Ratssekretariat am Dienstag mit. Dies zeigten die Rückmeldungen, die man erhalten habe. Bei der Sitzung vom 15. Mai sassen Mitglieder der SVP und der Freien Fraktion in der unbeliebten ersten Reihe direkt vor der Sprossenwand.

Bei der nächsten Sitzung trifft dieses Schicksal nun die Mitglieder von SP und BDP, wie aus dem Sitzplan hervorgeht. Das 80-köpfige Parlament wich in die Sporthalle Wankdorf aus, weil im Rathaus die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

SDA