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Bildstrecke: Das war der Irakkrieg

Die US-Kampftruppen ziehen ab, Söldner kommen ins Land. Und auf politischer Ebene findet ein Verteilkampf statt. Im Interview spricht Nahostkorrespondent Ulrich Tilgner über die Lage im Irak.

Verzweifelt: Ein Ladenbesitzer (rechts), der 2007 bei einem Bombenattentat zwei Söhne verlor.
Verzweifelt: Ein Ladenbesitzer (rechts), der 2007 bei einem Bombenattentat zwei Söhne verlor.
Keystone
Abgeführt: Ein Verhafteter mit einem Plastiksack über dem Kopf.
Abgeführt: Ein Verhafteter mit einem Plastiksack über dem Kopf.
Keystone
Kriegssopfer: Über 4400 US-Soldaten kamen bei den Einsätzen im Irak ums Leben.
Kriegssopfer: Über 4400 US-Soldaten kamen bei den Einsätzen im Irak ums Leben.
Keystone
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Die letzten US-Kampftruppen haben heute den Irak verlassen. Droht dem Land jetzt Chaos, gar Bürgerkrieg? Nein. Die Sicherheitslage im Irak hat mit den Truppen nur noch wenig zu tun. Die amerikanischen Truppen haben seit Monaten nicht mehr gekämpft. Der Abzug im Irak ist eine unglaublich schwierige logistische Übung. In der Geschichte der US-Truppen hat es noch nie eine so grosse Umgruppierung gegeben, das hat die Aktivitäten der Amerikaner in letzter Zeit massgeblich bestimmt. Sicher wurden auch Kampfverbände zurückgelassen, das sind vor allem zivile Sicherheitsdienste, die den Kampf gegen al-Qaida weiterführen. Man hängt es nur nicht an die grosse Glocke. Und, anders als in Afghanistan bezahlt der Irak seine 500'000 Polizisten und Soldaten selber. Das eigentliche Problem im Irak ist ein politisches.

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