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Bildstrecke: Kampf ums Budget

Im Streit um das Budget Zürichs zweifelte die EVP gestern plötzlich gewichtige Sparanträge an – obwohl die Partei zur Sparallianz gehört. EVP-Präsidentin Rabelbauer erklärt den Zick-Zack-Kurs.

Erntete Spot und Häme: Rabelbauer wollte die Lunch-Checks am liebsten nicht streichen, machte es aber trotzdem.
Erntete Spot und Häme: Rabelbauer wollte die Lunch-Checks am liebsten nicht streichen, machte es aber trotzdem.
Simon Eppenberger
Harrte bis zum vorläufigen Ende aus: Finanzvorstand Martin Vollenwyder.
Harrte bis zum vorläufigen Ende aus: Finanzvorstand Martin Vollenwyder.
Simon Eppenberger
Fahne gehisst: Im Rathaus wird am kommenden Mittwoch erneut über das Budget 2011 der Stadt Zürich debattiert.
Fahne gehisst: Im Rathaus wird am kommenden Mittwoch erneut über das Budget 2011 der Stadt Zürich debattiert.
Simon Eppenberger
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Kopfschütteln und Buhrufe gestern Abend im Gemeinderat: Überraschend kündigt die EVP an, sich bei Einsparungen beim Personal und der Entwicklungshilfe der Stimme zu enthalten. Die Bürgerlichen reagierten ungehalten, denn als Mitglied der Sparallianz hatte die EVP per Unterschrift versprochen, den rigorosen Sparkurs mitzutragen. Und Niklaus Scherr (AL) kritisierte das Verhalten als «evangelikale Gewissensbereinigung». Der Linken nützte das am Ende nichts. Um die Sparanträge zu kippen, hätten sie das absolute Mehr benötigt – ohne EVP waren sie chancenlos.

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