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Bildstrecke: Kim Jong-ils Reich

In Nordkorea findet diese Woche der grösste Parteitag seit 30 Jahren statt. Der Sohn von Staatschef Kim Jong-il soll dabei auf den Schild gehoben werden.

Privilegierte Nutzer: Diese nordkoreanischen Studenten in Pyongyang dürfen das Intranet nutzen.
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Keystone
Grenzenloser Hass: Immer wieder werden südkoreanische Unternehmen von nordkoreanischen Hackern angegriffen. Hier wird aus Protest eine Fahne mit dem nordkoreanischen Herrscher Kim Jong-il verbrannt.
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Keystone
24 Millionen Menschen leben im abgeschotteten Land. Das Regime kontrolliert alle Informationskanäle. So haben über 99 Prozent der Frauen und Männer keine Ahnung, was jenseits der Grenze passiert.
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Reuters
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Nordkorea plant einem Medienbericht zufolge den grössten Parteitag seit 30 Jahren, bei dem möglicherweise Kim Jong-il einen wichtigen Posten an einen seiner Söhne vergeben will. Pyongyang hat einen Termin für die Wahl neuer Parteivorsitzender angekündigt und damit Spekulationen geschürt, Kim könnte dort seinen jüngsten Sohn Kim Jong Un auf seine Nachfolge vorbereiten.

Ein genauer Termin für den Parteitag war am Montag nicht bekannt. Die südkoreanische Zeitung «Chosun Ilbo» schrieb unter Berufung auf eine informierte Quelle, er werde am Dienstag oder am Mittwoch beginnen. Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, am Sonntag hätten Tausende Menschen in Pyongyang eine Feier für die Veranstaltung geprobt.

Dasselbe wie vor 30 Jahren?

Der Parteitag ist der erste grössere seit 1980, damals wurde Kim als nächster Staatschef bestätigt. Er übernahm den Posten nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1994. Experten vermuten, dass Kim seinen jüngsten Sohn während der Konferenz auf einen entscheidenden Posten setzt, um dessen Stellung als sein Nachfolger zu stärken.

dapd/jak

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