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Thun vor 100 JahrenThuner Gewerbler forcierten Fusion mit der Bauernpartei

1921 wurde die bernische Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei gegründet. Eine treibende Kraft spielte dabei auch die Gewerbe- und Bürgerpartei Thun.

Der Berner Rudolf Minger (rechts), hier mit General Henri Guisan, wurde 1929 erster Bundesrat der BGB.
Der Berner Rudolf Minger (rechts), hier mit General Henri Guisan, wurde 1929 erster Bundesrat der BGB.
Foto: BZ Archiv

Eine nicht unwesentliche Rolle in der Entstehungsgeschichte der kantonalbernischen Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei spielten politischen Kräfte aus Thun. An der Versammlung der Gewerbe- und Bürgerpartei Thun vom 7. Januar 1921 nämlich hielt Präsident Bürki eine Rede über die Gründung einer kantonalen Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei, die eine Fusion der bestehenden Sektionen der Gewerbe- und Bürgerpartei in sich einschloss.

«Nachdem sich in der Diskussion alle Redner für den Antrag des Vorstandes ausgesprochen haben und die Abstimmung ein einstimmiges Resultat hervorbrachte, wurde der bestellte Ausschuss beauftragt, in der demnächst stattfindenden Delegiertenversammlung in Bern im bejahenden Sinne an der Fusionierung mitzuwirken und hernach weiteren Bericht zu erstatten», hiess es im «Oberländer Tagblatt» vom 10. Januar.

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