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Türen der SBB-Unglückswagen mussten 328-mal repariert werden

Einmal pro Woche gibt es einen Defekt an dem für die Sicherheit wichtigen Einklemmschutz. Das zeigt: Die SBB wussten schon lange von den Mängeln.

Ein Techniker demonstriert die Überprüfung des Einklemmschutzes an einer Medienveranstaltung im Nachgang zum tödlichen Unfall eines Zugbegleiters.

Ein Techniker demonstriert die Überprüfung des Einklemmschutzes an einer Medienveranstaltung im Nachgang zum tödlichen Unfall eines Zugbegleiters.

(Bild: Keystone ENNIO LEANZA)

Philipp Felber-Eisele@PhilippFelber

Nach dem tödlichen Unfall eines SBB-Zugbegleiters, der zwischen Baden und Wettingen AG von einem Zug des Typs Einheitswagen IV mitgeschleift worden war, entdeckten die Bundesbahnen bei einer Grosskontrolle an diesem Zugstyp 572 Fehler an den Türen. Bei 69 Türen fanden sie sicherheitsrelevante Mängel an der Funktionsweise des Einklemmschutzes.

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