ABO+

Uber will wie Amazon sein – doch der Vergleich hinkt

«Autos sind für uns, was Bücher für Amazon waren», sagt der Uber-Chef fünf Tage vor Börsengang. Wenn da nur nicht die vielen Baustellen wären.

«Uber raus»: Ein Taxifahrer protestiert in Sao Paulo, Brasilien gegen den Fahrdienst. (Archivbild)

«Uber raus»: Ein Taxifahrer protestiert in Sao Paulo, Brasilien gegen den Fahrdienst. (Archivbild)

(Bild: Keystone Andre Penner, AP Photo)

Walter Niederberger@WaltNiederberg

Jeff Bezos brauchte 14 Jahre, bis er Amazon nach dem Börsengang über die Gewinnschwelle gebracht hatte. Amazon wurde zu einem der drei höchstbewerteten Techkonzerne und machte viele Anleger reich.

Das sind Perspektiven, von denen Uber träumt: «Autos sind für uns, was Bücher für Amazon waren», sagt Uber-Chef Dara Khosrowshahi vor dem Börsengang vom kommenden Freitag. Der Fahrtenvermittler peilt eine Bewertung von 80 bis 90 Milliarden Dollar an. Es ist die grösste Publikumsöffnung eines Unternehmens in den USA, seit Facebook 2012 für 104 Milliarden und Alibaba zwei Jahre später für 167 Milliarden Dollar Kapital an der Börse beschafften.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt