Zum Hauptinhalt springen

Lexikon der GegenwartVerbieten Sie Ihren Kindern diese Serie!

Viele Eltern, die ich kenne, haben zwei Dinge gemeinsam. Sie hassen PAW Patrol. Und sie reden oft darüber, wie sehr sie PAW Patrol hassen.

Viele Eltern, die ich kenne, haben etwas gemeinsam: Sie hassen PAW Patrol. Das ist eine kanadische Computeranimationsserie für Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren, die gerade kaum erfolgreicher sein könnte. Sie wird in 160 Ländern ausgestrahlt und erreicht damit Abermillionen Haushalte. Für 2021 ist ein eigener Film geplant. Die Handlung ist schnell erklärt: Es geht um Ryder, einen zehnjährigen Jungen, der in jeder Episode Menschen aus der «Adventure Bay» hilft – etwa der Bürgermeisterin, deren Huhn sich im Maisfeld verirrt hat.

Der Clou ist, dass Ryder sechs Welpen hat, die er jeweils mit technischen Geräten ausstattet und losschickt. Jede Folge ist gleich: Es gibt ein Problem, die Hunde lösen das Problem. Der Star ist Chase, der Polizei-Schäfer, es gibt aber auch einen Feuerwehr-Dalmatiner, eine Bauarbeiter-Dogge und so weiter. Vieles an der Serie ist unlogisch. Etwa: Warum können die Hunde sprechen, die Katzen aber nicht? Und wie können die Welpen mit ihren Pfoten kleine Knöpfe drücken? Aber das ist nicht der Grund, weshalb ein Journalist im «Guardian» meinte, die Serie ruiniere sein Leben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.