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Never Mind the Markets: Postfaktisches LeugnenVermindert Covid unser Vertrauen in die Wissenschaft?

Wissenschaftler wie Dr. Fauci begleiten uns durch die Pandemie – und laufen damit Gefahr, zum Sündenbock zu werden.

Wie wird er am Ende der Krise dastehen? Der US-Immunologe Dr. Fauci – hier hinter Noch-Präsident Donald Trump.
Wie wird er am Ende der Krise dastehen? Der US-Immunologe Dr. Fauci – hier hinter Noch-Präsident Donald Trump.
Foto: Getty Images

Donald Trump wird am 20. Januar als 45. US-Präsident abtreten, auch wenn er diese Realität noch nicht wahrhaben will. Aber vieles spricht dafür, dass seine Botschaft danach weiterlebt: das Leugnen von Fakten, selbst wenn sie wissenschaftlich bewiesen sind.

Wir erinnern uns: Als der Immobilientycoon und Reality-TV-Star 2016 die Präsidentschaftswahlen gewann, erkor die Gesellschaft für deutsche Sprache «postfaktisch» zum Wort des Jahres. Sie definierte es als die Neigung, Tatsachen mit Gefühlen und Spekulationen zu vermischen, um sich die Sicht der Welt persönlich zuzuschneiden. Praktiziert wurde sie im Weissen Haus von kleinen Schönfärbereien – von der Zahl der Anhänger, die zur Inauguration angereist waren, bis zu epochalen Entwicklungen wie dem Klimawandel.

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