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Starker RückkehrerVon Deschwanden überzeugt beim Comeback

Im ersten Auftritt seit fünf Monaten schlägt Wacker Thun Nationalliga-B-Club Solothurn 25:15. Ein prominenter Zuzug demonstriert dabei, nichts von seiner Klasse eingebüsst zu haben.

Zurück in der Lachenhalle – und gleich wieder der Leader: Lukas von Deschwanden.
Zurück in der Lachenhalle – und gleich wieder der Leader: Lukas von Deschwanden.
Archivfoto: Raphael Moser

Gibt der Assistenztrainer eines der beiden Teams den Schiedsrichter, könnte man dies als Indiz dafür betrachten, dass nicht so wichtig ist, was sich da auf dem Feld tut. Das Testspiel Wacker Thun – TV Solothurn hat insofern einen gewissen sportlichen Reiz, als es sich um den ersten Auftritt der Berner Oberländer handelt, nachdem die letzte Saison im März abgebrochen wurde.

Und vor allen Dingen kehrt Lukas von Deschwanden in die Lachenhalle zurück: der Urner, welcher den Club zu zwei Meistertiteln und drei Cupsiegen führte, ehe er sich in den besten Ligen der Welt versuchte.

25:15 schlägt Martin Rubins Team den Nationalliga-B-Club vor rund 100 Zuschauern, und von Deschwanden glänzt mit sieben Treffern und zahllosen schönen Zuspielen.

Der Coach stellt die bestmögliche Mannschaft und damit freilich auch den Rückkehrer auf. Dieser spielt in der Rückraummitte, flankiert von Max Dannmeyer, dem andern Zuzug, und Nicolas Raemy, dem andern Thuner Ausnahmekönner.

Ein Gewinner der ersten Partie seit fünf Monaten ist Ivan Chernov, ein Linkshänder aus dem eigenen Nachwuchs, der auf diese Saison hin ins Kader des Fanionteams aufgenommen worden ist. Nicht eingesetzt werden der verletzte Ron Delhees sowie die rekonvaleszenten Reto Friedli, Ivan Wyttenbach, Luca Linder, Damien Guignet und Roman Bouilloux.

Und Remo Badertscher, Wackers Assistenztrainer, der als Schiedsrichter fungiert (wodurch sein Club bis zu 1000 Franken spart)? Er, früher ganz offiziell Referee, macht seine Sache exzellent.