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Neue Bahn am Eiger«Vor der Eigernordwand sehen die Kabinen wie Kinderspielzeug aus»

Michael Steuri und Ruedi Brawand gehören zu den Machern der V-Bahn im Jungfraugebiet. Berufeshalber haben sie den neuen Eigerexpress bereits getestet.

Hier sind die Gondeln des Eigerexpresses noch verhüllt: Dieses Wochenende wird die neue Bahn eingeweiht.
Hier sind die Gondeln des Eigerexpresses noch verhüllt: Dieses Wochenende wird die neue Bahn eingeweiht.
Foto: Bruno Petroni

Ruedi Brawand hat diesen Blick bereits verinnerlicht, der vom ersten Dezemberwochenende an zum optischen Erlebnis der Wintersportler und Touristen gehören wird: die Aussicht vom Eigerexpress auf die berühmteste Felswand der Welt, die Eigernordwand. Die 44 Kabinen schweben im Minutentakt und bis zu 123 Meter über dem Boden vom Grindelwald Terminal zur Station Eigergletscher unterhalb des Jungfraujochs. Die Skifahrer begeben sich hier zu den Pisten, die Touristen zur Zahnradbahn Richtung «Top of Europe».

«Der Blick auf die Bergwelt aus einer neuen Perspektive ist einmalig, Geschwindigkeit und Komfort sind phänomenal», verrät Ruedi Brawand nach dem Privileg verschiedener Testfahrten. Er arbeitet als Technischer Leiter der V-Bahn. Nachdem vor einem Jahr deren rechter Ast, die neue Gondelbahn zum Männlichen, in Betrieb ging, wird am 5. Dezember der linke Ast, der Eigerexpress, eingeweiht. Die modernste Dreiseilumlaufbahn der Schweiz bewältigt 6,5 Kilometer und 1377 Höhenmeter in 15 Minuten und verkürzt die Gesamtfahrzeit zum Jungfraujoch um eine Dreiviertelstunde.

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