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Appenzell Innerrhoden: Von Wahlkampf nichts zu spüren

Der regierende Landammann von Appenzell Innerrhoden, Daniel Fässler (CVP), will in den Nationalrat. Einzig die linke «Gruppe für Innerrhoden» versucht dies zu verhindern.

Einziger Gegenkandidat: Die Wahl von Martin Pfister der linken «Gruppe für Innerrhoden» wäre allerdings eine Überraschung.
Einziger Gegenkandidat: Die Wahl von Martin Pfister der linken «Gruppe für Innerrhoden» wäre allerdings eine Überraschung.
Keystone

Fässler bewirbt sich am 23. Oktober um den Sitz seines Parteikollegen Arthur Loepfe (65), der nach zwölf Jahren Ratsmitgliedschaft nicht mehr kandidiert. Dass der 1960 geborene Rechtsanwalt Daniel Fässler den Nationalratssitz von Loepfe «erbt», ist so gut wie sicher. Fässler ist seit 2008 Innerrhoder Landammann. Beim Volk ist er bekannt und beliebt.

Die linke «Gruppe für Innerrhoden» (GfI) schickt als Gegenkandidaten ihren Präsidenten Martin Pfister (57) ins Rennen. Pfisters Wahl wäre aber eine Riesenüberraschung. Von einem Wahlkampf ist kaum etwas zu spüren. Appenzell Innerrhoden ist eine ausgesprochene CVP-Hochburg. Gegenwärtig sind alle sieben Mitglieder der Standeskommission (Regierung) Christdemokraten.

Falls Daniel Fässler in den Nationalrat gewählt wird, bleibt er Mitglied der Innerrhoder Regierung. Das Amt des Landammanns ist ein Halbamt.

SDA

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