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Weniger Leute, mehr MassnahmenWarum das Berner Stimmenzählen so lange dauerte

Um halb zwölf Uhr am Sonntagabend stand der neue Berner Stadtrat fest. Obwohl das ziemlich spät ist: Die Stadtkanzlei verteidigt sich.

Stapel um Stapel, Couvert um Couvert zum neuen Stadtrat: Das braucht Zeit.
Stapel um Stapel, Couvert um Couvert zum neuen Stadtrat: Das braucht Zeit.
Foto: Barbara Héritier

23 Uhr am Sonntagabend. Noch eine halbe Stunde, dann ist klar, wie die Bevölkerung ihren Stadtrat aufstellen will. Also wird es fast Mitternacht, bis die ersten Auswertungen der Wahlen feststehen. Das ist spät. Doch eigentlich lief alles nach Plan, wie die Stadtkanzlei auf Anfrage schreibt. Im Grossen und Ganzen seien die Auszählungsarbeiten planmässig verlaufen, so Stadtschreiber Jürg Wichtermann.

Jedoch habe es wegen der Corona-Massnahmen Anpassungen gebraucht. So waren statt der normalen bis zu 700 Stimmenzählerinnen nur 420 Personen im Einsatz. Die Helferinnen und Helfer kümmerten sich von Freitag bis Sonntag um das Prozedere von Sortieren, Überprüfen und Auszählen der Stimmzettel. Jedoch betont Wichtermann: «Die eigentlichen Auszählungsarbeiten fanden erst am Samstag und Sonntag statt, das ist eine gesetzliche Vorgabe.»

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