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Physiologie des BergsteigensWarum der Klimawandel den Mount Everest schrumpft

Mit der Erderwärmung steigt der Luftdruck am Mount Everest und damit auch der Sauerstoffgehalt am Gipfel. Das macht den Gipfel gefühlt niedriger – und leichter ohne zusätzlichen Sauerstoff zu besteigen.

Der Mount Everest, höchster Berg der Erde, wird durch die Erderwärmung gefühlt kleiner.
Der Mount Everest, höchster Berg der Erde, wird durch die Erderwärmung gefühlt kleiner.
Foto: Narendra Shrestha (Keystone)

Den Mount Everest ohne Sauerstoff zu besteigen, bringt Bergsteiger an ihr physisches Limit. Erst als Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel am 8. Mai 1978 ohne zusätzlichen Sauerstoff erreichten, war definitiv klar, dass dies überhaupt möglich ist.

In dem Zusammenhang sorgt der Klimawandel mal für eine positive Nachricht: Dank der Erderwärmung dürfte es künftig etwas einfacher werden, den höchsten Gipfel der Erde ohne zusätzlichen Sauerstoff zu erklimmen. Denn mit der steigenden Temperatur steigt auch der Luftdruck auf Gipfelhöhe. Das sorgt für mehr Sauerstoff in der Luft. Und das macht das Atmen einfacher.

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