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Sechs Fragen zu Italiens PolitkrimiWarum Mario Draghi vielleicht doch weitermacht

Parteilos, renommiert, mit runder Karriere: Premier Mario Draghi wurde in der Not geholt, damit er Italien sicher aus der Pandemie führt. 

Wie kam es zur Regierungskrise?

Er hat genug – aber ist das auch endgültig? Mario Draghi beim Verlassen des Quirinalspalasts, Sitz des Staatspräsidenten, am 14. Juli, nachdem er vorläufig zurückgetreten ist. 

Warum haben die Cinque Stelle mit Draghi gebrochen?

Der Gegenspieler: Giuseppe Conte, Chef der Cinque Stelle, in einer Aufnahme aus dem Jahr 2019, als er selbst noch Premier war. 

Wie hoch stehen die Chancen, dass Draghi sich umstimmen lässt und weitermacht?

Im Kreis der Mächtigen, die ihn lieber nicht verlieren möchten: Mario Draghi (ganz links) am G-7-Gipfel auf Schloss Elmau Ende Juni 2022. Die vielen Appelle, er möge bleiben, rühren ihn.

Was würde passieren, wenn Draghi endgültig zurückträte?

Garant und Regisseur, wenn alles auseinanderfällt: Italiens Präsident Sergio Mattarella hätte gern, wenn Draghi weitermachen würde. Im anderen Fall würde er wohl Neuwahlen für Herbst ansetzen. 

Wer wäre Favorit bei Neuwahlen?

Höhenfliegerin des Moments: Giorgia Meloni, Chefin der postfaschistischen Fratelli d’Italia. Die Umfrageinstitute sehen sie bei etwa 21 Prozent der Wahlabsichten.  

Was wird aus den Fünf Sternen?

Der Komiker und die Politik: Beppe Grillo, in einer Aufnahme von 2014, formierte eine systemkritische Bewegung, die erstaunliche Wahlerfolge feierte – nun zerbricht sie an sich selbst.