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Analyse zum Berner ProfisportWehe, die Sponsoren verlangen ihr Geld zurück

Der fragwürdige Entscheid des Regierungsrats, die Zahl der Besucher auf 1000 zu begrenzen, erschüttert den Berner Profisport in seinen Grundfesten.

Die Schutzkonzepte funktionieren, nicht nur beim SC Bern: Doch im Endeffekt nützen sie den Berner Grossclubs nichts.
Die Schutzkonzepte funktionieren, nicht nur beim SC Bern: Doch im Endeffekt nützen sie den Berner Grossclubs nichts.
Foto: Raphael Moser

Eines ist klar: Das Vorgehen der Berner Kantonsregierung war feige und stümperhaft. Obwohl der Entscheid, Grossanlässe mit über 1000 Zuschauern zu verbieten, offensichtlich schon vorgängig, wahrscheinlich am Freitag, getroffen worden war, wurde er erst am Sonntagnachmittag kommuniziert. Offenbar hatten die Verantwortlichen gehofft, der Bundesrat würde ihnen das Überbringen der schlechten Botschaft abnehmen. Deswegen wurde in Kauf genommen, dass diverse Berner Sportclubs innert gut 50 Stunden bereits abgesetzte Tickets zurückziehen müssen – eine organisatorische Herkulesaufgabe. Schlechter Stil war es zudem, die Clubvertreter erst wenige Minuten vor dem Versenden der Medienmitteilung telefonisch zu kontaktieren.

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