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Ominöse AuftraggeberWie ein geheimes Gutachten die Ehe für alle verhindern soll

Die Ehe für alle verstosse gegen die Verfassung, sagt eine Juristin. Ihr Gutachten blieb lange geheim, ihre Auftraggeber sind es noch immer. Jetzt beschäftigt das Thema den Ständerat.

In der ständerätlichen Rechtskommission war die Zustimmung knapp, am Dienstag entscheidet das Plenum. Im Bild zwei Gegner der Vorlage: Kommissionspräsident Beat Rieder (CVP, r.) und Kommissionsmitglied Martin Schmid (FDP).
In der ständerätlichen Rechtskommission war die Zustimmung knapp, am Dienstag entscheidet das Plenum. Im Bild zwei Gegner der Vorlage: Kommissionspräsident Beat Rieder (CVP, r.) und Kommissionsmitglied Martin Schmid (FDP).
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Am Dienstag behandelt der Ständerat die Ehe für alle und fällt einen mit Spannung erwarteten Entscheid. Denn anders als im Nationalrat, der im Sommer mit grosser Mehrheit zugestimmt hat, sind die Gegner im Ständerat stärker vertreten. Die Rechtskommission unterstützte die Vorlage Mitte November knapp.

Nun wird kurz vor der Debatte im Ständerat ein Gutachten-Streit darüber entfacht, ob die Ehe für alle verfassungskonform sei oder nicht. Die Zürcher Rechtsanwältin Isabelle Häner, die für die Gegner ein Gutachten verfasst hatte, äusserte sich in einem am Samstag publizierten Interview mit der NZZ erstmals öffentlich dazu.

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