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Nach Verbot von GrossanlässenWidersetzen sich die Clubs den kantonalen Vorgaben?

Der Kanton Bern verbietet in Stadien Bereiche mit mehr als 100 Fans. Auf die Schnelle sind solche Sektoren nicht zu errichten – rechtliche Konsequenzen sind nicht ausgeschlossen.

Ab sofort müssten die SCL Tigers die Sektoren in der Ilfishalle auf 100 Personen beschränken. Zumindest für die Partie der Langnauer am Dienstag gegen Rapperswil-Jona dürfte dies kaum möglich sein.
Ab sofort müssten die SCL Tigers die Sektoren in der Ilfishalle auf 100 Personen beschränken. Zumindest für die Partie der Langnauer am Dienstag gegen Rapperswil-Jona dürfte dies kaum möglich sein.
Foto: Marcel Bieri

Auf den Frust folgt das Chaos. Und auf Unverständnis folgt Wut. Der Entscheid des Berner Regierungsrates, Veranstaltungen mit über 1000 Personen zu verbieten, war eine schallende Ohrfeige für die regionalen Grossclubs. Sei es in Bern, Biel, Langnau, Langenthal oder Thun – selten haben sich die Verantwortlichen derart in Rage geredet wie in den letzten Stunden. YB und der SCB wenden sich in einem offenen Brief an die Behörden. Sie schreiben von einem Frontalangriff auf den Sport und sagen, sie seien bestürzt, verärgert, enttäuscht. Und Peter Müller, der sonst so besonnene Geschäftsführer der SCL Tigers, spricht von untragbaren Zuständen. Der Berner Alleingang so kurz nach den Beschlüssen des Bundesrates sei unverständlich. «Aber wenn schon so entschieden wird, müssen die Zuständigen wenigstens bereit sein.»

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