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Angst vor ZweiklassengesellschaftWie Firmen Neid aufs Homeoffice verhindern können

Am Mittwoch könnte der Bundesrat die Homeoffice-Pflicht einführen. Mitarbeiter im Verkauf oder in der Produktion haben diese Möglichkeit aber nicht. Doch Unternehmen können dafür sorgen, dass sie sich nicht benachteiligt fühlen.

Keine Chance auf Homeoffice: Eine Mitarbeiterin in einer Filiale von Coop Bau & Hobby.
Keine Chance auf Homeoffice: Eine Mitarbeiterin in einer Filiale von Coop Bau & Hobby.
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Die Freude der Büroangestellten am Homeoffice hat sich während der zweiten Corona-Welle gelegt. Vielen fehlt der soziale Kontakt mit Kollegen. Sie empfinden die Arbeit von zu Hause aus auf Dauer als eintönig, wie Studien zeigen.

Doch für viele Angestellte, die ihre Aufgaben nicht vom Schreibtisch aus erledigen können, sind das Luxusprobleme. Sie haben keine andere Wahl, als vor Ort zu arbeiten. Sie sind täglich im Kontakt mit Kunden, arbeiten draussen, in einer Fabrik oder in einem Logistiklager.

50 Prozent fürchten eine Zweiklassengesellschaft

Das kann zu Frustration führen, weil sich dieser Teil der Belegschaft benachteiligt fühlt. Eine repräsentative Umfrage in Deutschland zeigte, dass rund 50 Prozent eine Zweiklassengesellschaft unter den Arbeitnehmern fürchten. Angestellte, die ihre Arbeit nicht von zu Hause erledigen können, seien im Nachteil.

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