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Lücke bei der Zuständigkeit Wie Wirecard durch die Maschen der Geldwäscheaufsicht fiel

Wirecard-Firmensitz im bayrischen Aschheim: Wegen seiner Firmenstruktur wurde der Konzern ungenügend beaufsichtigt.

Wirecard, das Zwitterwesen

6 Kommentare
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    Beat Leutwyler

    Zitat: "Wirecard als Konzern dagegen ist ein Zwitterwesen aus einem Finanzdienstleister und einem Serviceunternehmen."

    Der Fehler sticht ja buchstäblich ins Auge.

    Wie kann man als Gesetzgeber darauf kommen mit einem Geldwäsche-Gesetz, dieses nur auf Finanzdienstleister anzuwenden? Ich korrigiere mich sofort: Wie kann ich als Schweizer ein solches Geldwäsche-Gesetz legitimieren?

    Kein kreativer Betrüger würde Geld genau dort waschen wo er weiss, dass er akribisch kontrolliert wird. Man schafft sich ein Geflecht von Verbindungen von Firmen, wo irgendwann der Faden verloren geht.

    Briefkastenfirmen, Firmenverbindungen, eigene angehängte Firmen aber mit anderer Rechtsform (Verein, Stiftung, etc.), sind die Konstrukte wo Geld gewaschen wird. Wobei, allen Beteiligten gegenüber (auch dem Staat) ist es nicht Geldwäsche, sondern vorsätzlicher Betrug. Man gründet ja nicht z.B. eine Stiftung, mit der Meinung, nur weil heute ein schöner Tag ist, ich könnte ja mal eine Stiftung gründen.

    Die grösste Gesetzeslücke liegt aber immer noch bei den Richtern. Solange sie nicht sinngemäss, also nach dem Sinn eines Gesetzes, sondern frei urteilen dürfen, liegt dort der Schlüssel einer Abschreckung die nicht vorhanden ist.