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- Energie Berner BKW: keine Sofortmassnahmen für AKW Mühleberg

Der Berner Energiekonzern BKW verfolgt die Ereignisse in Japan «mit grosser Sorge».

Sofortmassnahmen für das Atomkraftwerk Mühleberg hält die BKW-Leitung aus heutiger Sicht aber nicht für erforderlich. Im Zusammenhang mit den Ereignissen in Japan ist insbesondere die Erdbebensicherheit der bestehenden Kernkraftwerke in der Schweiz und der geplanten neuen Anlagen ins Zentrum des Interesses gerückt. Beim AKW Mühleberg basierten die Berechnungen zur Erdbebensicherheit auf dem grössten bislang bekannten Beben der Schweiz vor 600 Jahren in der Region Basel, teilte der Energiekonzern am Donnerstag mit. Diese Parameter werde man nun aufgrund der Erkenntnisse in Japan in den kommenden Wochen hinterfragen. Die Ergebnisse sollen auch in die Planung allfälliger neuer Kernkraftwerke einfliessen. Die Beurteilung der Rahmengesuche für neue Atomkraftwerke in der Schweiz hat der Bund vor dem Hintergrund der Atomkatastrophe in Japan inzwischen sistiert. Dies sei sinnvoll, schreibt die BKW in ihrer Mitteilung weiter. Die neuen Erkenntnisse aus Japan müssten in einem Gesamtzusammenhang beurteilt werden. Sie dürften die künftige Ausgestaltung der Energiepolitik stark beeinflussen. Die BKW Energie AG legte am Donnerstag auch ihre detaillierten Zahlen für das Jahr 2010 vor. Der Gewinn sank im Vergleich zum Vorjahr um rund einen Viertel auf 228 Millionen Franken. Die BKW bekam vor allem die tieferen Strompreise und den schwachen Euro zu spüren. Die Konzernverantwortlichen sprechen in ihrer Mitteilung vom Donnerstag von einem «soliden operativen Ergebnis», das man in einem anspruchsvollen Markt- und Finanzumfeld erzielt habe.

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