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- Märkte Griechische CDS steigen auf Rekordhoch

Frankfurt Der Streit um die Beteiligung privater Investoren an der Sanierung Griechenlands hat am Mittwoch die Furcht der Anleger vor einer Pleite des Mittelmeer-Anrainers weiter geschürt.

Die Versicherung eines zehn Millionen Euro schweren Kredites mittels Credit Default Swaps (CDS) kostete die Rekordsumme von 1,651 Millionen Euro. Das sind 61'000 Euro mehr als am Vortag, teilte der Datenanbieter Markit mit. Die Ausfall-Versicherung für einen entsprechenden Kredit an Portugal, das ebenfalls von Hilfen der EU und des IWF abhängig ist, verteuerte sich um 21'000 auf 770'000 Euro. Für Verunsicherung sorgte zudem der Streit innerhalb der griechischen Regierungspartei um das neue Sparpaket. «Es besteht das Risiko, dass die mittelfristige Finanzplanung im Parlament nicht durchgeht», sagte ein Analyst. Der Athener Leitindex brach daraufhin um 3,6 Prozent und der griechische Bankenindex sogar um fünf Prozent ein. Der Euro verbilligte sich auf bis zu 1.43 Dollar und lag damit knapp 1.5 US- Cent unter dem New Yorker Vortagesschluss. Ein Euro kostete am Mittwochvormittag wieder 1.2152 Franken - am Vortag erreichte er mit 1.2004 ein Rekordtief.

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