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2011 Ackermann: Keine Not für grösseren Euro-Rettungsschirm

Davos In der Diskussion über eine Aufstockung des Euro-Rettungsschirms bekommt die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ungeahnte Schützenhilfe.

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sagte am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, im Moment gebe es keine Notwendigkeit für zusätzliche Massnahmen. «Eine Menge ist schon getan worden, und wir sehen Fortschritte», betonte der Schweizer am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Im Moment sei es deshalb richtig, am Beschlossenen festzuhalten. Die Regierungen in Griechenland, Portugal und Spanien seien auf dem richtigen Wege. «Das stimmt mich zuversichtlich», sagte Ackermann. Zuletzt wurden die Rufe nach einem flexibleren Euro- Rettungsschirm lauter. Offen nachgedacht wird inzwischen etwa über den Ankauf von Staatsanleihen hoch verschuldeter Staaten durch den Rettungsfonds EFSF. Vor allem aber wird weiter über eine bessere finanzielle Ausstattung des für die Übergangszeit bis Mitte 2013 geschaffenen EFSF diskutiert. Der Fonds verfügt nur auf dem Papier über ein Ausleihvolumen von 440 Milliarden Euro, tatsächlich stehen wegen der erforderlichen Deckung nur rund 250 Milliarden Euro zur Verfügung. Die deutsche Regierung lehnt eine überstürzte Aufstockung des Fonds ab und fordert stattdessen ein umfangreiches Beschluss-Paket, das auch die Weichen für eine engere Politikabstimmung und Haushaltskontrolle stellt.

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