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2011 Das WEF in Kürze

KAMPF GEGEN KINDERLÄHMUNG: Am Weltwirtschaftsforum (WEF) mobilisieren Microsoft-Gründer Bill Gates und Grossbritanniens Regierungschef David Cameron zum Kampf gegen die Kinderlähmung.

Gates kündigte in einer Rede in Davos an, dass die von ihm und seiner Frau gegründete Bill & Melinda Gates Stiftung zusätzliche 102 Millionen Dollar zur Ausrottung der Krankheit investieren werde. Die britische Regierung werde in den nächsten zwei Jahren ihren Beitrag von 20 Millionen auf 40 Millionen Pfund verdoppeln, kündigten Cameron und Gates in einer gemeinsamen Erklärung an. Damit könnten weitere 45 Millionen Kinder gegen die Kinderlähmung geimpft werden. Zuvor hatte bereits der Kronprinz von Abu Dhabi, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, eine Spende von 50 Millionen Dollar zugesagt. PRIVILEGIERTES STELLDICHEIN FÜR EU: Das Weltwirtschaftsforum in Davos gilt in Brüssel als «privilegiertes Rendez-vous für informelle Kontakte». So bezeichnete der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn am Freitag den Grossanlass. Es sei klar, dass politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger diese Gelegenheit ergreifen würden, um bei gewissen Themen «in einem weniger formellen Rahmen» vorwärts zu kommen, sagte Amadeu Altafaj Tardio. Viele Treffen in Davos würden «am Rande» der Veranstaltung stattfinden, weshalb der Kommissionssprecher nicht näher darauf eingehen wollte. Allerdings diene Davos trotz der Anwesenheit vieler EU-Kommissare und EU-Staats- und Regierungschefs nicht der Vorbereitung des EU-Gipfels von nächster Woche, sagte der Kommissionssprecher auf eine entsprechende Frage. Deshalb seien auch keine konkreten Entscheide aus Davos hinsichtlich des Gipfeltreffens vom 4. Februar in Brüssel zu erwarten. BURMA PER VIDEO IN DAVOS: Burmas Politik ist auch in Davos präsent: Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat in einer Videobotschaft die Politiker der Welt dazu aufgerufen, die Demokratisierung und nationale Versöhnung in ihrem Land zu unterstützen. Die Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft in dem südostasiatischen Staat würden die Burmesen befähigen, ihren Beitrag zu einer sichereren und glücklicheren Welt zu leisten.

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