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23 Prozent der CS-Aktionäre gegen Millionenboni

23,45 Prozent der an der Generalversammlung der Credit Suisse vertretenen Aktionärsstimmen richten sich gegen die Löhne und Millionenboni des Top-Managements.

Gut 74 Prozent zeigten sich einverstanden mit dem Vergütungsbericht 2010. Vor einem Jahr waren es noch knapp 30 Prozent gewesen, die sich gegen die Vergütungspraxis der Grossbank ausgesprochen hatten. Mit dem Vergütungsbericht orientiert die CS ihre Aktionäre über die Löhne und Boni für ihre Top-Manager. Die Abstimmung darüber hat aber nur konsultativen Charakter. Für 2010 bekam die 16-köpfige Geschäftsleitung total 160,3 Millionen Fr. in Form vom Löhnen und Boni, die aber erst später ausbezahlt werden. CS-Chef Brady Dougan wurden insgesamt 12,8 Millionen Fr. zugestanden, wobei das Grundsalär aus 2,5 Millionen Fr. bestand. Verwaltungsratspräsident Hans-Ulrich Doerig bedachte die CS mit insgesamt 6,3 Millionen Franken. Gegen den Vergütungsbericht stimmten unter anderem die Anlagestiftung Ethos und die Aktionärsinteressenvertreterin Actares. In der Diskussion ergriffen auch mehrere Kleinaktionäre die Chance, sich gegen die ihrer Ansicht nach überrissenen Bezahlungen auszusprechen. CS-Verwaltungsrat Aziz Syriani, Vertreter des saudi-arabischen Grossaktionärs Olayan Group und Präsident des Vergütungsausschusses, verteidigte die Lohnzahlungen. Die CS habe ihr Vergütungssystem verändert und verfüge heute über eine stringentere Praxis als viele der Konkurrenten. Gewisse Löhne müsse die Bank aber zahlen, ergänzte CS-Präsident Hans-Ulrich Doerig. Zuvor hatte Doerig betont, die Bank befinde sich in einem globalen Kampf um Talente.

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