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Abschreibungen auf Medikament Avandia belasten Gewinn von Glaxo

London Kosten für das Diabetes-Mittel Avandia haben dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline einen Gewinnrückgang eingebrockt.

Auch der zunehmende Wettbewerb von Nachahmer-Produkten für das Herpes-Medikament Valtrex mache Glaxo zu schaffen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Vor Steuern und Restrukturierungskosten wies Glaxo für das dritte Quartal einen Gewinnrückgang von einem Prozent auf 1,97 Mrd. Pfund (3 Mrd. Franken) oder 28,2 Pence je Aktie aus. Der Umsatz stieg hingegen um ein Prozent auf 6,8 Mrd. Pfund. Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn von 26,2 Pence und Erlöse von 6,85 Mrd. Pfund erwartet. Avandia habe das Ergebnis belastet, weil Glaxo Lagerbestände des Medikaments abgeschrieben habe, hiess es. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte im September angeordnet, Avandia vom Markt zu nehmen. In den USA soll das Mittel mit Einschränkungen aber weiter verkauft werden dürfen. Die EMA und die US-Gesundheitsbehörde FDA hatten erklärt, mit der Avandia- Einnahme seien Risiken verbunden. Glaxo hatte sein Medikament verteidigt, aber angekündigt, die Vermarktung komplett einzustellen. 2009 setzte Glaxo mit Avandia 1,2 Mrd. Dollar um.

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