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Aktionärsrechte laut Studie zu Corporate Governance kaum gestärkt

Die Aktionärsrechte sind bei den börsenkotierten Schweizer Unternehmen im vergangenen Jahr fast nicht weiter gestärkt worden.

Dies beklagt der Vermögensverwalter zCapital in einer Studie. Der Verbesserungsprozess stagniere, schreibt zCapital in einem Communiqué vom Freitag zu der Studie, welche die 20 Unternehmen im Schwergewichte-Index SMI sowie 130 Nebenwerte auf 59 Kriterien der Unternehmensführung (Corporate Governance) prüft. Sie wurde zum vierten Mal durchgeführt. Bei den Nebenwerten schneidet der Sanitärkonzern Geberit mit 86 von 100 möglichen Punkten am besten ab. Dahinter folgen der Kioskbetreiber Valora und der Chemiekonzern Lonza mit je 83 Punkten. Bei den SMI-Titeln führt der Elektrotechnikkonzern ABB mit 83 Punkten vor dem Zementkonzern Holcim (81 Punkte) und dem Agrarchemiekonzern Syngenta (79 Punkte). Am schlechtesten schneiden bei den SMI-Titeln der Luxusgüter- Hersteller Richemont (52 Punkte) und der Uhrenkonzern Swatch (51 Punkte) ab. Bei den Nebenwerten stehen der Digitalempfäger- Hersteller ADB und der Broker Compagnie Financière Tradition mit je 43 Punkten am Schluss. Im Durchschnitt erreichten die Unternehmen 67 Punkte, 1 Punkt weniger als im Vorjahr. Vereinzelte Verbesserungen seien erkennbar, etwa beim Chemiekonzern Clariant, wo das von zCapital eingebrachte Traktandum zur Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung angenommen worden sei.

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