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Alcoas Optimismus springt auf Wall Street über

New York Der Optimismus des Aluminiumkonzerns Alcoa hat an der Wall Street am Dienstag die Furcht vor einem Wirtschaftsabschwung gedämpft.

Dies hievte die Aktienkurse auf den höchsten Stand seit fünf Monaten. Viele Rohstoff-Titel bekamen zusätzlich von Importdaten aus China einen Schub: Das Land steigerte seine Einfuhren zuletzt stärker als erwartet. Gleichzeitig jedoch blieb die europäische Schuldenkrise in den Hinterköpfen der Anleger und bremste die Kursgewinne. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent höher bei 12'462 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1292 Punkten, einem Plus von 0,9 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,0 Prozent und ging mit 2702 Punkten aus dem Handel. Im Aufwind der Alcoa-Prognose ging es auch an den Rohstoffmärkten aufwärts: Kupfer wurde rund drei Prozent höher gehandelt, die beste Entwicklung seit Ende November. Die Märkte setzten fest auf eine Erholung der Konjunktur und damit einhergehende Nachfrageschübe, sagte Art Hogan von Lazard Capital Markets. «Allerdings ist das erst mal nur heute so. Wir haben noch längst nicht alle unsere Probleme gelöst.» So hielten die Investoren mit Blick auf die Euro-Schuldenkrise weiter den Atem an. Noch in dieser Woche stehen Anleiheauktionen in Spanien und Italien an, die die Märkte fest im Blick haben. Anleger reagierten jedoch erleichtert darauf, dass die Rating-Agentur Fitch Frankreich die Top-Bonitätsnote «AAA» in diesem Jahr wohl nicht entziehen wird. Die US-Börsenaufsicht drängte die heimischen Banken zur Preisgabe von mehr Informationen über ihre Engagements in europäischen Bonds. Sorgen vor weiteren Opfern der Euro-Schuldenkrise hatten zuletzt die Aktien von Morgan Stanley und der Investmentbank Jefferies Group gedrückt. Analysten gehen davon aus, dass beide Häuser stark in Europa investiert sind. Diese Sorgen rückten jedoch etwas in den Hintergrund, so dass sich Morgan-Stanley-Papiere um gut vier Prozent verteuerten und Jefferies um knapp drei Prozent. JPMorgan Chase machten ebenfalls Boden gut und legten über zwei Prozent zu.

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