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Alibaba und die 7 Börsenfragen

Vom grössten IPO der US-Geschichte ist die Rede, gemeint ist die Kotierung des China-Riesen Alibaba in den USA. Wer macht Kasse? Warum in New York? Alles Wichtige zum Mega-Deal.

Alibaba betreibt das wichtigste Auktionshaus Chinas: Ein Arbeiter der Firma beim Schattenboxen.
Alibaba betreibt das wichtigste Auktionshaus Chinas: Ein Arbeiter der Firma beim Schattenboxen.
AP Photo
Eine Mitarbeiterin im Callcenter der Firma in Hangzhou.
Eine Mitarbeiterin im Callcenter der Firma in Hangzhou.
Carlos Barria, Reuters
Eine Réceptionistin im Hauptquartier von Alibaba in Hangzhou.
Eine Réceptionistin im Hauptquartier von Alibaba in Hangzhou.
AP Photo
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Wer ist Alibaba?

Branchenkenner sprechen von einer Mischung aus Amazon, Ebay und Paypal. Die relative Unbekanntheit von Alibaba in Europa täuscht über die Bedeutung des Konzerns in China hinweg. Das Unternehmen hat rund 300 Millionen Kunden und wickelt 80 Prozent aller privaten Interneteinkäufe in der Volksrepublik ab. Zahlreiche Onlineplattformen und ein eigener Bezahldienst gehören zum Hauptgeschäft. Anders als Amazon besitzt Alibaba jedoch keine grossen und kostspieligen Lagerhallen, ihre Onlineplattform Taobao fungiert lediglich als Intermediär zwischen Käufer und Verkäufer; der Handel ist kostenfrei. Einnahmen werden mittels Werbung und Positionieren der Verkaufsannoncen generiert. Alibaba hat zudem auch seine Fühler in die wachstumsträchtigen digitalen Märkte ausgestreckt: Digitale Lernplattformen, Kurznachrichtendienste, Cloud-Computing und Onlinereisebüros gehören zum Portfolio. Von April bis Dezember 2013 machte das Unternehmen 2,9 Milliarden Dollar Gewinn. Der Umsatz lag bei 6,5 Milliarden Dollar. Das Geschäftsjahr endete im März. Experten schätzen, dass über Alibaba im vergangenen Jahr Waren im Wert von 240 Milliarden Dollar gehandelt wurden. Zum Vergleich: Amazon verkaufte Artikel im Wert von 200 Milliarden Dollar.

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