Zum Hauptinhalt springen

Alstom streicht im Kanton Aargau 445 Stellen Früher angekündigter Stellenabbau deutlich reduziert

Der Industriekonzern Alstom streicht im Kanton Aargau deutlich weniger Stellen als im Oktober angekündigt.

445 Stellen statt wie geplant 750 Stellen sollen an den Standorten Baden und Birr abgebaut werden. Dies ist das Ergebnis der Konsultationsphase. Der Stellenabbau habe Dank den bereits eingeleiteten Massnahmen wie interner Stellenwechsel, Kurzarbeit, Nutzung der natürlichen Fluktuation und vorzeitiger Pensionierung reduziert werden können, teilte Alstom Schweiz am Donnerstag mit. Um die Zahl der Kündigungen noch weiter zu reduzieren, sei es das Ziel des Managements, möglichst alle der rund 85 offenen Stellen intern zu besetzen. Alstom ist im Aargau mit rund 6700 Stellen der grösste private Arbeitgeber. In den vergangenen knapp drei Wochen hatten nach der Informations- und Konsultationsphase auf europäischer Ebene insgesamt vier weitere Treffen zwischen dem Management der Alstom Schweiz und der lokalen Personalvertretung stattgefunden. Mit dem Treffen vom Donnerstag wurde das Konsultationsverfahren in der Schweiz beendet. Gespräche über Sozialplan In den nächsten Tagen wird der Kreis der betroffenen Mitarbeiter mit der Personalvertretung geprüft, wie Alstom festhält. Die Gespräche mit den Mitarbeitern, die ihre Stelle verlieren, sind für Ende März/Anfang April geplant. Die Massnahmen sollen bis zum Sommer abgeschlossen sein. Die Gespräche zum Schweizer Sozialplan stehen gemäss Alstom kurz vor dem Abschluss. Die früheren Sozialpläne sollen fortgesetzt werden. Dabei stehe die Hilfe bei der Suche einer neuen Stelle im Vordergrund. Ein wichtiges Element seien auch Regelungen zur vorzeitigen Pensionierung, heisst es in der Medienmitteilung. An den Standorten Baden und Birr wird gemäss Alstom ein betriebliches Arbeitsmarkt-Zentrum (BAZ) eingerichtet. Das BAZ soll die von der Entlassung betroffenen Mitarbeitenden unterstützen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch