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an der Schweizer Börse meldet sich mit Minus zurück

Zürich Der Schweizer Aktienmarkt hat den zweitletzten Handelstag des zu Ende gehenden Börsenjahres mit tieferen Kursen abgeschlossen.

Der Swiss Market Index (SMI) hatte sich nach einem Start auf Tagestiefstniveau bis am frühen Nachmittag in die Gewinnzone vorgearbeitet. Enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA liessen den Leitindex dann aber wieder ins Minus zurückfallen. In der Schlussauktion kam der Index noch zusätzlich unter Druck. Insgesamt verlief der Handel in ruhigen Bahnen. Viele Marktteilnehmer haben sich bereits in der Vorwoche in die verlängerten Weihnachtsferien verabschiedet und auch Unternehmensnachrichten waren dünn gesät. Der Fokus der Anleger richtete sich am Donnerstag erneut auf die Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikaner im US-Budgetstreit. Die Zeit für eine Lösung bis zum Jahreswechsel wird immer knapper. An der Konjunkturfront hatte sich zudem die Konsumentenstimmung im Dezember deutlich stärker eingetrübt als erwartet und die Neubauverkäufe im November verfehlten die Erwartungen knapp. Der SMI ging am Ende mit einem Minus von 0,39 Prozent auf 6862,55 Punkten nahe am Tagestief aus dem Handel. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gab um 0,32 Prozent auf 6324,04 Punkte nach. Innerhalb des SMI ragte Clariant mit einem Plus von 3,0 Prozent hervor. Das Spezialchemieunternehmens hatte am Morgen den Verkauf von drei margenschwachen Geschäftseinheiten bekanntgegeben. Insgesamt blieben die Gewinneraktien im SMI allerdings in der Unterzahl. Grössere Avancen waren etwa noch beim Personalvermittler Adecco ( 0,8 Prozent), dem Warenprüfer SPS ( 0,7 Prozent), dem Agrarchemieunternehmen Syngenta oder dem Liftbauer Schindler (je 0,4 Prozent) auszumachen. Die Titel des Luxusgüterherstellers Richemont avancierten leicht um 0,2 Prozent. Die Papiere des Branchennachbars Swatch Group (-0,2 Prozent) beendeten den Handel am Donnerstag mit einem leichten Rückgang. Auf der Verliererseite sind am Berichtstag die Titel des Ölbohrunternehmens Transocean (-4,0 Prozent) stark unter Druck gekommen. Die Aktien des Biotechnologieunternehmens Actelion büssten mit 1,0 Prozent ebenfalls deutlich an Wert ein. Grössere Verluste hatten auch die Aktien der Banken UBS (-1,4 Prozent) und von Julius Bär (-0,8 Prozent) zu verzeichnen, während die Papiere der Credit Suisse mit 0,2 Prozent nur leicht nachgaben. Presseberichten zufolge will in Deutschland die SPD den Druck auf Schweizer Banken, die deutsche Steuerflüchtlinge decken, erhöhen. SPD-Spitzenpolitiker drohten unkooperativen Banken gar mit dem Lizenzentzug. Die Index-Schwergewichte Novartis und Nestlé waren mit Abgaben von je 0,3 Prozent im Mittelfeld zu finden. Die Titel von Novartis-Konkurrentin Roche büssten dagegen mit 0,5 Prozent etwas mehr ein. Im breiten Markt sprach Phoenix Mecano erneut eine Gewinnwarnung aus, was im Aktienkurs jedoch keine Spuren hinterliess: Die Aktie des Unternehmens schloss unverändert.

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