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ArcelorMittal rutscht in die roten Zahlen

Luxemburg Der weltgrösste Stahlkonzern ArcelorMittal ist angesichts der Abkühlung der globalen Wirtschaft in die roten Zahlen gerutscht.

Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 709 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch 659 Millionen Dollar Gewinn ausgewiesen. Zu schaffen macht ArcelorMittal zum einen der Preisverfall und die schwache Nachfrage in seinem Kerngeschäft Stahl. Zum anderen setzt dem Konzern auch der Rückgang der Eisenerzpreise zu. In den vergangenen Jahren hatten die Luxemburger ihre eigene Förderung massiv ausgebaut. Operativ (Ebitda) sackte der Gewinn um fast die Hälfte auf gut 1,3 Milliarden Dollar ab. Damit hielt sich das Unternehmen aber noch etwas besser als von Analysten erwartet. Der Umsatz ging um knapp 20 Prozent auf 19,7 Milliarden Dollar zurück. Für 2012 rechnet der Konzern nun insgesamt mit einem Ebitda- Rückgang von gut 10 Milliarden auf 7 Milliarden Dollar. Die Dividende soll von 0,75 Dollar je Aktie auf 0,20 Dollar gesenkt werden.

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