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Aryzta-Chef verteidigt GV in Toronto

Der Chef des Zürcher Backwaren-Herstellers Aryzta hat die Austragung der Generalversammlung in Toronto verteidigt.

Für künftige Aktionärsversammlungen sind die Würfel aber noch nicht gefallen. Es sei Aufgabe des Verwaltungsrates, die Generalversammlung einzuberufen und durchzuführen. «Der Verwaltungsrat muss aber ein Interesse haben, einmal im Jahr den Kontakt zu seinen Aktionären zu suchen und zu pflegen», sagte Aryzta-Chef Owen Killian in einem Interview mit der Zeitung «Finanz und Wirtschaft» vom Samstag. Aryzta habe sich für Toronto entschieden, weil das Unternehmen in den letzten Monaten 1,5 Milliarden Dollar in Akquisitionen (Fresh Start Bakeries, Great Kitchens, Maidstone Bakeries - in Nordamerika investiert habe und eine beachtliche Zahl der Investoren dort ihren Sitz hätten. Auf den Einwand der Zeitung, es seien keine unabhängigen Privatanleger mehr anwesend gewesen und die sieben Aktionäre seien Aryztas direktem Umfeld zuzuordnen, sagte Killian, es seien auch grosse, unabhängige Aktionäre im Saal gewesen, die ihre Titel nicht eingetragen hätten und somit nicht stimmberechtigt gewesen seien. Total seien 29,59 Prozent des Kapitals und 58,31 Prozent aller stimmberechtigten Aktien vertreten gewesen. Er denke nicht, dass wegen der Standortwahl die Reputation des Unternehmens langfristig gelitten habe.

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