Zum Hauptinhalt springen

Asien-Börsen freundlich - Italien macht Hoffnung

Tokio Die asiatischen Börsen sind am Montag überwiegend mit Gewinnen in die Woche gestartet.

Hoffnungen auf Fortschritte in der europäischen Schuldenkrise sorgten für Optimismus. Der italienische Ministerpräsident Mario Monti will die zerrütteten Staatsfinanzen mit einem 30 Milliarden umfassenden Sparpaket wieder in den Griff bekommen. Um das Vertrauen der Finanzmärkte zurückzugewinnen, kündigte Monti am Sonntag zudem eine Anhebung des Renten-Eintrittsalters an. «Die Nachrichten aus Italien sind nicht schlecht für die Märkte, aber japanische Anleger warten auf die Reaktionen der Märkte in Europa und der USA, um sicher zu sein, dass es sich um gute Nachrichten handelt», sagte Masayoshi Okamoto von Jujiya Securities. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,6 Prozent im Plus bei 8695 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index rückte ebenfalls 0,6 Prozent auf 748 Punkte vor. Die Börsen in Seoul und Hongkong legten leicht zu. Die Aktienmärkte in Taiwan, Singapur verzeichneten dagegen Verluste. Bei den Einzelwerten legten in Tokio vor allem Finanzwerte zu. Die Aktien von Sumitomo Mitsui Financial verteuerten sich in der Hoffnung auf eine Lösung in der europäischen Schuldenkrise um 2,2 Prozent, die Anteilsscheine von Mizuho Financial um 2,9 Prozent und die Papiere von Mitsubishi UFJ Financial um 2,1 Prozent. Auch der Euro profitierte von den Bemühungen der italienischen Regierung und legte leicht zu. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1.3410 Dollar gehandelt, ein Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum späten Handel in New York am Freitag.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch