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Asiens Börsen verarbeiten Enttäuschung über EZB und Fed

Tokio Die Enttäuschung über die Notenbanken der USA und der Euro-Zone hat zum Wochenschluss die asiatischen Aktienmärkte ins Minus gedrückt.

Weil die beiden Zentralbanken auf neue Schritte zur Konjunkturankurbelung beziehungsweise zur Eindämmung der Schuldenkrise zunächst verzichteten, scheuten viele Anleger am Freitag das Risiko. Die Kursverluste hielten sich allerdings in Grenzen, denn für Börsianer sei es nur eine Frage der Zeit, bis Fed und EZB wieder aktiv werden, hiess es allenthalben. Auf der Tokioter Börse lasteten zusätzlich die Quartalsberichte von Sony und Sharp, die den Investoren auf den Magen schlugen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,1 Prozent tiefer auf 8555 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab 1,2 Prozent auf 724 Zähler nach. Der Aktienkurs des Elektronikkonzerns Sony rauschte fast 7 Prozent in den Keller. Das Unternehmen hatte einen überraschend deutlichen Gewinneinbruch bekanntgegeben und senkte seine Jahresziele. Die Sharp-Titel verloren sogar 28 Prozent an Wert. Das Unternehmen tritt wegen der schwachen Nachfrage nach Fernseher auf die Kostenbremse und will 5000 Stellen abbauen.

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