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Athen rechnet mit Abbau der Schulden um 26 Milliarden Euro bis 2014

Brüssel Durch das auf dem Euro-Gipfel beschlossene neue Rettungspaket rechnet Griechenland mit einer Reduzierung seiner Schulden um 26 Milliarden

Euro bis zum Ende des Jahres 2014. «Das verschafft Griechenland und der Eurozone eine Atempause», sagte der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou. Nun könne Griechenland früher als erwartet an die Finanzmärkte zurückkehren, um selbst Kredite aufzunehmen, sagte Papandreou am Donnerstagabend zum Abschluss des Euro-Gipfels in Brüssel. Zuvor hatten sich die 17 Euro-Staaten auf ein zweites milliardenschweres Rettungspaket für Griechenland geeinigt, mit dem das mit rund 350 Milliarden Euro verschuldete Land vor dem Bankrott bewahrt werden soll. Erstmals sind daran auch private Gläubiger beteiligt. Der bis 2014 laufende Plan sieht Hilfen durch den Euro- Rettungsfonds und den Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von 109 Milliarden Euro vor, wobei die genaue Aufteilung dieser Summe noch nicht geklärt ist. Die privaten Gläubiger Griechenlands - Banken, Versicherungen und Fonds - sollen sich überdies bis 2014 mit knapp 50 Milliarden Euro an der Rettung Griechenlands beteiligen. Zum einen sollen sie freiwillig ihre griechischen Staatsanleihen in neue Anleihen umtauschen, was 37 Milliarden Euro bringen soll. Zum anderen ist geplant, dass der Euro-Rettungsfonds Schulden unter ihrem Nennwert von privaten Gläubigern zurückkauft, was bislang nicht möglich war. Dies soll einen Erlös von 12,6 Milliarden Euro beisteuern.

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