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Athener Parlament berät über Schuldenschnitt

Athen Im griechischen Parlament hat die Debatte über einen Schuldenschnitt begonnen.

Das Gesetz sieht nach Angaben des Finanzministeriums auch vor, dass private Gläubiger zum Forderungsverzicht gezwungen werden könnten, falls die Beteiligung am freiwilligen Schuldenschnitt zu niedrig ausfallen sollte. Die Abstimmung sollte am späten Donnerstagabend stattfinden. Am Freitag soll den Banken und anderen Finanzinstituten dann das offizielle Angebot zum Schuldenschnitt gemacht werden. Die neuen Anleihen werden bis 2015 einen Zinssatz von zwei Prozent haben. Danach wird der Zinssatz bis zum Jahr 2042 stufenweise steigen. Der Schuldenschnitt soll die griechische Schuldenlast um 107 Milliarden Euro verringern. Die Regierung unter Ministerpräsident Lucas Papademos verfügt über eine grosse Mehrheit von zwei Dritteln der Abgeordneten im 300- köpfigen Parlament in Athen. Bereits am Vortag hatte der Finanzausschuss des Parlaments das Gesetz mit den Stimmen der beiden grossen Parteien, der Konservativen und der Sozialisten, gebilligt.

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