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Aussenhandel Staatliches Wachstum in den ersten neun Monaten

Der schweizerische Aussenhandel hat von Januar bis September ein stattliches Wachstum hingelegt.

Die Importe wuchsen dabei nominal mit 8,1 Prozent stärker als die Exporte (&7,5%). Im dritten Quartal liess das Wachstum merklich nach. Trotz der Dynamik blieben die Werte damit klar unter dem Höchststand aus dem Jahr 2008, wie die Oberzolldirektion am Donnerstag mitteilte. Die Exporte beliefen sich auf 143,5 Milliarden, die Importe auf 128,6 Mrd. Franken. In der Handelsbilanz kumulierte sich ein Überschuss von 14,9 Mrd. Franken, nur unwesentlich mehr als in der Vorjahresperiode. Im bereits nachlassenden dritten Quartal 2010 schwächelte der September deutlich. Die Ausfuhren legten nominal noch um 3,8 Prozent zu und erreichten 16,2 Mrd. Franken. Die Einfuhren wuchsen um 5,1 Prozent auf 14,5 Milliarden. Gegenüber dem August resultierte saisonbereinigt aber in beiden Richtungen eine Abnahme. Bezogen auf den September 2009 blieb die Hälfte der Exportbranchen auf Wachstumskurs, allen voran die Uhren- und Metallindustrie. Leicht rückläufig waren hingegen die Exporte der grössten Branche, der chemischen Industrie.

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