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Ausverkaufsstimmung an Schweizer Börse nach Sorgen um US-Konjunktur

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag massive Verluste hinnehmen müssen.

Zwischen kleinen Luftsprüngen zu Handelsbeginn und Handelsende verlor der Leitindex SMI im Tagesverlauf kontinuierlich an Wert und schloss mit über 4 Prozent Minus. Zum Kursrutsch kam es am Nachmittag im Anschluss an eine ganze Flut von US-Konjunkturzahlen, welche die Sorgen über die Gesundheit der grössten Volkswirtschaft der Welt erneut aufflammen liessen. Auch die Wachstumsaussichten der chinesischen Wirtschaft beunruhigten die Marktteilnehmer. Der Swiss Market Index (SMI) notierte schliesslich 4,15 Prozent tiefer auf 5196 Punkten. Das Tagestief lag bei 5128,79 Zählern. Der breite Swiss Performance Index (SPI) büsste ebenfalls 4,15 Prozent ein und schloss mit 4727,20 Punkten. Im Schatten der schwachen Aktienmärkte und der gestiegenen Nervosität verteuerte sich der Franken gegenüber den wichtigsten Handelswährungen wieder deutlich. Zwar sank der Euro kurzfristig unter die Marke von 1.13 Franken, bei Handelsschluss kostete er jedoch 1.1320 Franken. Der US-Dollar notierte bei 0.7898 Franken. Die Titel der SMI-Schwergewichte Roche (-2,2 Prozent), Novartis (- 2,8 Prozent) und Nestlé (-3,1 Prozent) bewahrten den Markt vorübergehend vor noch grösseren Abgaben, schlussendlich konnten aber auch sie die aufkommende Ausverkaufsstimmung nicht aufhalten. Am schlimmsten traf es dabei die Aktientitel des Spezialchemiekonzerns Clariant; sie verloren 10 Prozent. Die Titel des Baustoffherstellers Holcim machten 8 Prozent Minus. Die Wertpapiere des Technologiekonzerns ABB büssten 6,7 Prozent, jene des Personalvermittlers Adecco 6,5 Prozent ein. Massiv unter Abgabedruck kamen auch Bankenaktien. Die Wertpapiere der Credit Suisse verloren 8,5 Prozent, jene der UBS 8,4 Prozent und jene der Julius Bär 6,3 Prozent. Bei den Versicherern gaben die Aktien von Swiss Life mit 7,3 Prozent am stärksten ab. Und auch die Titel von Zurich Financial Services mit Minus 5,1 Prozent und Swiss Re mit Minus 4,6 Prozent gingen auf Tauchstation.

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